Veranstaltungen Rückblick
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Oktoberwanderung in St. Florian
Die Abfahrt mit Mitfahrgelegenheit vom Aschacher Nahwärmeparkplatz war wegen der Weglänge nochmals um 8:00 Uhr! Wettermäßig zeigte sich ein schöner Sonnentag mit bis zu 24 Grad zu Mittag. In der Früh war's allerdings herbstlich kühl, was aber nur die Kleiderauswahl schwieriger machte.
Die Anfahrt erfolgte über Sierning, Goldberg und Niederneukirchen nach St. Florian. Ausgangs- und Endpunkt war das Hotel-Restaurant Florianerhof am Marktplatz 12/13. Im Innenhof des Hotels standen Parkplätze zur Verfügung. Die Zufahrt erfolgt nicht direkt vom Marktplatz, sondern über die Bachstraße. Nachdem diese Zufahrt nicht alle gefunden hatten, wanderten wir vorerst verstreut zum Marktplatz.
Auf der Straße „Speiserberg“ ging es für die 22 Personen große Wandergruppe vorerst zum Stift St. Florian hinauf. Am Speiserberg, vor der Nepomuk-Statue, war schon Gelegenheit für das obligate Gruppenfoto. Den Besuch des Stiftes wollten wir uns dann für den Nachmittag aufheben.
Zuerst sind alle die Langrunde Richtung Schitteraichet mitgegangen. Die Kurzgeher wollten erst danach abkürzen.
Die gesamte Langrunde (13,4 km bei 240 Hm) führte vom Stift auf der Stiftstraße an den Klosterparkplätzen vorbei. Anschließend bogen wir rechts in die Brucknerstraße ein und dann bald nach links in „Im Schaffergarten“ ab. Bei einer großen Scheune hielten wir uns rechts und folgten dem Wegweiser „Schitteraichet-Rundweg“.
Auf der Forststraße „Schitteraichet“ wanderten wir den Hügel hinauf zu einem ersten Aussichtspunkt, dem Alpenblick. Von hier schauten wir über den Mayrhof beim Schloss Hohenbrunn bis zum Gesäuse, zur Haller Mauer, zum Sengsengebirge und ins Tote Gebirge. Allerdings war es in der Ferne an diesem Tag leicht trüb.
Die Wege rund um das Stift wurden teilweise bereits von Anton Bruckner begangen und sollen ihn zu musikalischen Skizzen angeregt haben. Außerdem führte dieser Abschnitt ein Stück über den neu adaptierten Symphoniewanderweg von Ansfelden nach St. Florian. Dieser verbindet Bruckners Geburtsort mit seiner letzten Ruhestätte unter der Orgel der Stiftsbasilika.
Vom Aussichtspunkt ging es zuerst weiter und dann in einem Bogen zur Ortschaft Schitteraichet. Über den Wilbirweg wanderten wir mehr oder weniger geradeaus nach Nordosten. Nach dem Ende der Straße nutzten die meisten die Möglichkeit, auf einer unmarkierten Schleife einen Blick auf den Zehetnerhof in der Ortschaft Gemering zu haben. Der Zehetnerhof gilt als der größte noch erhaltene Vierkanthof Österreichs. Wegen seiner besonderen Bauweise wird er auch „Jahreszeitenhof“ genannt.
Nach der Schleife kehrten wir wieder zum Wilbirweg zurück. In südlicher Richtung wanderten wir bis kurz vors Stift. Von dort, vorbei an einer Baumbestattung, folgten wir dem Wegweiser „Mühlsteinweg“.
Über den Preslmayrweg erreichten wir die L1394. Wir wanderten in Richtung Marktplatz weiter bis zur Kirche St. Johann. Hinter der Kirche entspringt das Florianibründl. Bereits im Mittelalter war die Quelle Ziel großer Wallfahrten, da man ihrem Wasser heilende Kräfte zuschrieb.Vom Bründl gingen wir weiter zur Straße „Im Löblfeld“. Dieser folgten wir entlang von Resten der ehemaligen Florianerbahn, vorbei an der Mittelschule, bis zur Straße „Samesleiten“. Die Straßenbahnlinie von Ebelsberg nach St. Florian („Dschungelexpress“) wurde 1913 eröffnet und 1974 eingestellt.
Bei einer Ampel querten wir die L566 und wanderten zum Freilichtmuseum Sumerauerhof. Sowohl beim Bründl als auch später am Weg zum Sumerauerhof nutzten einige Wanderer Abkürzungsmöglichkeiten zurück ins Ortszentrum. Die Fitteren sind aber die gut 13 km lange Runde mit dem Sumerauerhof und dem Wanderweg „Kogl“ ausgegangen.
Der Sumerauerhof wurde bereits um 1200 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte jahrhundertelang zum Chorherrenstift St. Florian. 1978 erwarb das Land Oberösterreich den Hof. Seither wird der Hof als Museum genutzt.
Nach einer kurzen Rast im Hof und dem Besuch der Kapelle führte die Langroute weiter in Richtung der Ortschaft Weilling. Vorbei am Kürbishof der Familie Metz, mit derzeit vielen vorm Haus ausgestellten Kürbissen, ging es leicht bergauf. Nach einem Waldstück blickten wir zum Hof mit der Fruchtveredelung der Geschwister Wurm, vulgo „Guster“. Der Wanderweg „Kogl“, dem wir nun folgten, biegt aber zuvor rechts ab. Auf schönen Waldwegen ging es weiter, nur mehr leicht bergauf bis zum Rastplatz Koglplatzl.
Ab hier verläuft die Strecke auf einer Asphaltstraße bis zum Ausgangspunkt zurück. Beim Abstieg eröffnete sich ein schöner Blick auf das Stift und den Ortskern von St. Florian.
Unten angekommen, wanderten wir an der Höheren Landwirtschaftlichen Bundeslehranstalt St. Florian vorbei. Nach einem Kreisverkehr ging es auf der Thannstraße bis zum Hotel-Restaurant Florianerhof am Marktplatz. Dort war für uns die Mittagseinkehr mit dem gemütlichen Ausklang reserviert. Nachdem die Wandergruppe am Wanderweg „Kogl“ das Tempo verschärft hatte, waren auch die Letzten gegen 12:30 Uhr zurück.
Weil es von der Langrunde aus viele Möglichkeiten gab, abzukürzen, sind wir diesmal in mehreren kleinen Grüppchen zurückgekommen. Für viele war die sanfte Hügellandschaft, die Kulturgeschichte mit imposanten Höfen verbindet, auch eine schöne neue Wandererfahrung. -
Landesalmwandertag auf der Wurzeralm (KI)
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Achtung: Kegeln entfällt wegen Umbauarbeiten im Gasthaus
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Volkstanzen
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Achtung: Die Radausfahrt ins Almtal wurde auf Grund der Schlechtwetterprognose abgesagt!
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Achtung: Kegeln diesmal im Gasthaus Halusa um 17 Uhr
Wegen der Umbauarbeiten im Gasthaus "Am Wachtberg" hat Frieda für uns diesen Ersatztermin organisiert.
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Der Ausflug auf den Grünberg bei Gmunden wurde wegen zu geringer Anmeldungen abgesagt!
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Volkstanzen
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Septemberwanderung am Glasenberg in Maria Neustift
Der Glasenberg wurde als Ziel ausgewählt, weil er bei Herbstnebel oft über der Nebelgrenze liegt. Diesmal zeigten sich nach einem nächtlichen Regen über dem Ortszentrum nur ein paar Nebel- oder Dunstfetzen. Beim Wandern selbst hatten wir Wetterglück mit angenehmen Temperaturen.
Die Gruppe fuhr um 8:00 Uhr in Fahrgemeinschaften von Aschach zum Glasenberg-Parkplatz in Maria Neustift. Kurz vor 9:00 Uhr starteten die 22 Teilnehmenden von der Glasnerhütte (804 m) aus in ihre Runden.
Kleine Gipfelrunde auf den Glasenberg (E33b)
Acht Personen wählten die gemütliche, rund 5 km lange Runde mit 200 Höhenmetern. Der Weg führte links an der Hütte vorbei auf den leicht ansteigenden Weg E33 und zweigte dann rechts auf die Variante E33b ab. Den Wegweisern folgend erreichte die Gruppe rasch das Gipfelplateau. Über die Forststraße ging es zurück zur Glasnerhütte.Große Runde über den Sulzbachweg zum Geierkogel und weiter zum Glasenberg
Unterhalb der Hütte führte der Weg über einen Radweg in den Wald, bald darauf steiler bergab bis zu einer Wiese. Vorbei an einer Weide, eng zwischen einem Elektro- und einem Stacheldrahtzaun, ging es zum Hof Blumau 24 und auf einem Güterweg weiter zum Hof Blumau 23. Dort bewirtete der Altbauer die Gruppe spontan mit total leckeren Weintrauben. Nach dem steileren Abstieg in den Hautzengraben – dem mit 580 m tiefsten Punkt unserer Runde – folgte der Gegenanstieg. Ein zuerst steilerer Waldpfad und danach ein Wiesenweg führten zum Hof Geier, dessen Seniorbauer uns Wanderer mit Apfelbrand-Stamperln stärkte.
Nun ging es auf dem Güterweg Blumau bergwärts, vorbei an den Höfen Wirleithner und Hauzen sowie einem Wachtelei-Selbstbedienungshüttchen und von dort auf Forstwegen bis zum Kamm. Am wieder steileren Mariazellerweg erreichte die Gruppe schließlich den 886 m hohen Geierkogel (ohne Gipfelkreuz). Nach einer kurzen Senke mündete die Route in den Weg E33b, der über Forstwege und eine Wiese zum 971 m hohen Glasenberggipfel führte. Trotz wolkenverhangenem Himmel bot sich ein herrliches Panorama vom Toten Gebirge über das Sengsengebirge und die Ennstaler Alpen bis ins Mostviertel.Gemütlicher Ausklang
Auch die Langroutenwanderer kamen dann auf der breiten Forststraße zur Glasner Hütte zurück. Auf der gut besuchten Terrasse wurde es dann zwar enger, aber wir hatten alle irgendwie Platz und das zügig servierte Essen schmeckte hervorragend.
Gegen 15:00 Uhr wurde der Heimweg angetreten – ein längerer, aber rundum gelungener Wandertag für beide Gruppen. -
Achtung: Kegeln entfällt wegen Umbauarbeiten im Gasthaus
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Radausfahrt zur Schaumbergalm
Unsere August-Radtour führte uns auf die Schaumbergalm. In der Nacht hatte es noch geregnet, doch pünktlich zum Start kam die Sonne hervor.
Sieben übermotivierte Radfahrer trafen sich um 8.00 Uhr am Hackschnitzelparkplatz in Aschach und radelten über den Steyrtalradweg nach Grünburg und weiter nach Molln. Gegen 9.30 Uhr, etwa auf halber Strecke, trafen wir am Schobersteinparkplatz auf die Genussradler. Sie hatten dem Wetter – oder vielleicht auch ihrer Kondition – nicht ganz getraut und waren deshalb mit dem Auto bis dorthin gefahren.
Nun machte sich die inzwischen 18-köpfige Gruppe durch die Breitenau auf den Weg zum Jagahäusl. Dort begann der schweißtreibende Anstieg zur Schaumbergalm. Gegen 11.30 Uhr kamen wir an und genossen unsere Mittagspause bei Suppen, Jausenbroten und köstlichen Mehlspeisen. Wir wurden rasch und freundlich bewirtet und konnten uns um 13.00 Uhr gut ausgerastet auf den Rückweg machen.
Der Wind war uns gnädig und schob uns bis nach Grünburg, wo wir noch im Café Ute einkehrten. Ein Donnerschlag ließ uns schließlich rasch aufbrechen. Glücklicherweise kamen alle trocken zu Hause an.
Je nach Variante betrug die Streckenlänge etwa 45 Kilometer mit rund 700 Höhenmetern beziehungsweise 95 Kilometer mit rund 1.300 Höhenmetern. -
Viertagesausflug in den Bayerischen Wald
1. Tag, Freitag, 14. 8.: Anreise – Weltenburg – Main-Donau-Kanal – Zwiesel
Um 7:00 Uhr starteten wir bei sonnigen und noch kühlen 12 Grad vom Nahwärmeparkplatz in Aschach mit unserem Busfahrer „Gerry“ von Nussbaumer-Reisen und 23 reiselustigen Personen unsere Viertagesfahrt.
Über Wels und Passau (Rast Donautal West) ging es nach Weltenburg. Nach kurzem Fußmarsch zwischen Donau und Felswand kehrten wir im Kloster Weltenburg zum Mittagessen ein. Das Essen wurde schnell serviert und war sehr gut.
Das Benediktinerkloster Weltenburg, möglicherweise Bayerns ältestes Kloster, ist vor allem durch die barocke Asam-Kirche und die Klosterbrauerei bekannt.Wegen niedriger Wasserstände entfiel die ursprünglich geplante Schifffahrt durch die Weltenburger Enge. Einige nutzten nach dem zügigen Essen die gewonnene Zeit für einen Spaziergang donauaufwärts, um doch noch einen Blick in die Enge zu erhaschen.
Gegen 13:20 Uhr fuhren wir weiter nach Essing zur Ersatz-Schifffahrt am Main-Donau-Kanal (Altmühl). Bei blauem Himmel und über 30 Grad ging es flussaufwärts Richtung Riedenburg.
Bei der Schifffahrt passierten wir die Burgruine Randeck, die Tatzelwurm-Holzbrücke (eine der längsten Holz-Spannbandbrücken Europas) und die Burg Prunn – Fundort einer wichtigen Nibelungenlied-Handschrift. In Riedenburg, der „Drei-Burgen-Stadt“, bot sich das Panorama mit der Rosenburg und den Burgruinen Rabenstein und Tachenstein.
Gegen 15:50 Uhr waren wir mit dem Schiff wieder in Essing zurück, wo der Bus bereits wartete.Die Weiterfahrt führte uns über die A3 und Regen nach Zwiesel ins Hotel Bavaria im Ortsteil Rabenstein. Nach kurzer Schnelldusche folgte gleich das Abendessen. Das 4-Sterne-Haus bot geräumige Zimmer, gute Küche und reichliches Frühstück.
Einige nutzten den Abend noch für einen Spaziergang zum Kirchlein St. Johannes Nepomuk in Rabenstein.2. Tag, Samstag, 15. 8.: Chodenfest in Domažlice
Trotz ländlicher Morgenstimmung mit Wecken durch Hahn und Hunde starteten wir gut gelaunt in den Tag. Nach dem ausgiebigen Frühstück und einem Gruppenfoto (viele Damen hatten Dirndl angezogen, um beim Chodenfest aufzufallen!) fuhren wir über Cham und Furth im Wald nach Domažlice (Taus) zum berühmten Chodenfest in Tschechien, wo wir gegen 11 Uhr ankamen.
Das Fest am Friedensplatz zählt zu Tschechiens ältesten Volkskulturfestivals. Auf mehreren Bühnen präsentierten Ensembles Trachten, Tänze und Dudelsackmusik. Zwischen den Auftritten schlenderten wir über den Jahrmarkt, probierten Golatschen und tschechisches Bier und besuchten die spätbarocke Pfarrkirche Mariä Geburt mit ihrem schiefen Chodenturm. Das auch zur Abkühlung, denn es hatte mittlerweile über 30 Grad.
Gegen 15:30 Uhr trafen wir alle wieder am Turm zur Rückfahrt zusammen.
Zurück im Hotel nutzten einige den Pool oder die Terrasse mit kühlen Getränken.
Abends feierte eine Mitreisende mit einer Weinrunde ihren Geburtstag. Danach ließen wir den Tag gemeinsam auf der Hotelterrasse ausklingen. Schorle-Getränke waren diesmal der Renner.3. Tag, Sonntag, 16. 8.: Glasparadies Joska – Großer Arber
Nach einem Gewitter in der Nacht war es angenehm kühl. Um 9:45 Uhr fuhren wir nach Bodenmais ins Glasparadies Joska. Ein ehemaliger Betriebsleiter erklärte uns fachkundig die Glasherstellung. Nach einer Schau-Glasbläserei zeigte er uns die Pokalsammlung „Joska for winners“ und erzählte einige Gschichterl rund um die ausgestellten Pokale. Nach der Führung blieb Zeit zum Bummeln in den großen Verkaufshallen und zum Mittagessen im Joska-Restaurant.
Um 13 Uhr ging es weiter zur Talstation des Großen Arbers (1050 m). Mit der 6er-Gondelbahn fuhren wir zur Bergstation (1392 m) und wanderten zum Gipfelkreuz (1456 m). Der Große Arber wird auch „König des Bayerischen Waldes“ genannt. Von dort bot sich ein toller Blick über den Nationalpark bis nach Bayerisch Eisenstein und Železná Ruda in Tschechien. Nach einem Besuch der Arberkapelle und einer Stärkung in der Eisensteiner-Hütte fuhren wir um 15:50 Uhr wieder hinunter. Zurück im Hotel warteten Pool, Terrasse und das gewohnt gute Abendessen.
4. Tag, Montag, 17. 8.: Museumsdorf Tittling – Passau – Heimreise
Nach nebligem Morgen in Zwiesel und einer Regenprognose für den Tag starteten wir um 9:15 Uhr Richtung Tittling am Dreiburgensee. Im Museumsdorf Bayerischer Wald, einem der größten Freilichtmuseen Europas, genossen wir eine einstündige Führung durch über 150 historische Gebäude.
Gegen Mittag setzten wir die Fahrt nach Passau fort. Der Bus parkte an der Unteren Donaulände, nur wenige Gehminuten vom Ratskeller entfernt, wo unser Mittagessen reserviert war. Bis zur Abfahrt um 15:45 Uhr blieb Zeit, das Flair der „Dreiflüssestadt“ zu genießen – am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz, mit ihrer italienisch anmutenden Altstadt. Der erste Blick fiel auf die venezianisch wirkende Fassade des Alten Rathauses mit seinem 38 Meter hohen neugotischen Turm, der auch ein Glockenspiel beherbergt.
Leider traf dann doch die angekündigte Gewitterfront ein, und ein kräftiger Wolkenguss ließ uns in verschiedene Lokale und Kirchen flüchten. So boten sich der barocke Dom St. Stephan und die Pfarrkirche St. Paul als willkommene Unterschlüpfe an. Der Dom, Bischofskirche seit 739, gilt mit seinem Innenraum als größter barocker Kirchenraum nördlich der Alpen und ist berühmt für seine fünfteilige Domorgel – die größte Domorgel der Welt. Die Pfarrkirche St. Paul, älteste Pfarrkirche Passaus, präsentiert sich als zartrosa-cremeweißer Barockbau aus der Zeit nach den Stadtbränden des 17. Jahrhunderts.
Von Passau ging es dann ohne Zwischenstopp nach Hause. Gegen 18:00 Uhr kamen wir wohlbehalten in Aschach an. Montags war dann leider kein gemeinsamer Ausklang mehr möglich (überall Sperrtag) – doch die schöne Reise bleibt allen in bester Erinnerung. -
Sommerwanderung: Gleinkersee – Roßleithen – Pießling Ursprung
Während zu Hause erneut eine Hitzewelle mit Rekordtemperaturen herrschte, versprach die Wettervorhersage für die Region rund um Roßleithen angenehm moderate Bedingungen.
Um 8:00 Uhr traf sich unsere Wandergruppe am Aschacher Nahwärmeparkplatz. Die Anfahrt führte uns durch das Steyrtal und über die Pyhrnpass-Straße direkt zum Parkplatz am Gleinkersee. Schon bei der Ankunft fiel auf, wie viel grüner die Landschaft hier im Vergleich zu unserer Heimat war – offensichtlich hatte es hier in letzter Zeit öfter geregnet.
Besonders erfreulich war die starke Beteiligung: Insgesamt 28 Wanderinnen und Wanderer, darunter auch ein Enkelkind, hatten sich für den Ausflug begeistert.Auf dem Sensenthemenweg nach Roßleithen
Vom Parkplatz aus folgten wir dem Wanderweg Nr. 15, dem sogenannten Sensenthemenweg. Wegen des nächtlichen Regens vor Ort präsentierte sich der Weg vor allem an den wurzeligen Passagen stellenweise recht rutschig. Der Hinweg im Wald war dennoch angenehm kühl und ließ sich gemütlich begehen. Die Route führte uns von rund 800 Metern Seehöhe sanft hinab ins Ortszentrum von Roßleithen auf etwa 680 Meter. Da sich die Gruppe auf dem Weg etwas auseinandergezogen hatte, legten wir im Ort eine kurze Pause ein, um zusammenzuwarten.Industriegeschichte im Nebelschleier
Gemeinsam ging es weiter vorbei an den historischen Herrenhäusern des Sensenwerks Schröckenfux. Der Traditionsbetrieb besteht an diesem Standort bereits seit dem Jahr 1500 und zählt heute zu den letzten aktiven Sensenwerken Österreichs. Ein beeindruckendes Zeugnis der Industriegeschichte ist auch die markante Druckrohrleitung entlang der Pießling, die seit 1909 die Turbinen des Werks speist.
Am sogenannten „Waldhammer“ – einer historischen Fluderanlage mit Hammerwerk auf dem Firmengelände – erwartete uns eine besonders mystische Kulisse: Dichter Bodennebel schwebte über dem Pießlingbach und hüllte die Szenerie in einen sanften Schleier. Diese märchenhafte Atmosphäre verlieh dem Ort einen ganz besonderen Zauber. Die riesige Weltrekord-Sense, die über dem ausgestellten Schwanzhammer thront, war trotzdem nicht zu übersehen. Die kleine Knochenmühle (der „Boastampf“) und die etwas abseits stehende alte Bauernmühle („Stummer Mühle“) fielen dagegen etwas weniger ins Auge.Das Naturjuwel Pießling-Ursprung
Das letzte Stück des Hinweges führte uns zur beeindruckenden Karstquelle des Pießling-Ursprungs. Nach der Behebung von Steinschlagschäden ist das letzte Stück mit der neuen Aussichtsplattform erst seit 2021 wieder für Besucher freigegeben. Der Blick auf den tiefen, türkisfarbenen Siphon der Quelle war großartig. Der Quelltopf liegt auf 710 Metern Seehöhe am Nordfuß des Toten Gebirges und wird von einem weit verzweigten, unterirdischen Höhlensystem gespeist. Beim Höhleneingang fällt der Blick auf den 32 Meter tiefen Quelltopf, hinter dem sich das System unter Wasser fortsetzt. Höhlentaucher haben die überfluteten Gänge mittlerweile bis in eine Tiefe von rund 80 Metern erforscht.Rückweg mit Panoramablick am Güterweg Hammerschmied
Nach dem beeindruckenden Naturschauspiel ging es kurz am Hinweg zurück und dann über einen Steg über die Pießling. Ein kurzer, aber knackiger Waldweg führte uns steil hinauf zum Güterweg Hammerschmied. Über offene Wiesenflächen wanderten wir unterhalb des Präwaldberges an mehreren Bauernhöfen vorbei. Beim Blick zurück eröffnete sich ein fantastisches Panorama auf das Tote Gebirge mit dem Großen und Kleinen Priel. In Richtung des Gleinkersees zeigten sich zudem der Seespitz sowie der Große und Kleine Pyhrgas. Auf den offenen Flächen des Güterwegs spürte man die Sonne nun deutlich intensiver, auch wenn die Temperaturen insgesamt moderat blieben. Beim ehemaligen Gasthaus Tommerl erblickten wir schließlich zum ersten Mal den Gleinkersee.Mittagseinkehr und sommerlicher Ausklang am See
Gegen 11:30 Uhr erreichten wir den direkt am See gelegenen Gasthof Seebauer zur wohlverdienten Mittagseinkehr. Da an diesem Tag hier angenehm wenig los war, gab es bei der Selbstbedienung kaum Wartezeiten und wir wurden alle rasch mit ausgezeichnetem Essen versorgt. Im schattigen Gastgarten unter großen Bäumen konnten wir wunderbar entspannen und das Beisammensein genießen.
Die obligatorische Seeumrundung teilte die Gruppe auf: Einige marschierten noch vor dem Mittagessen los, die anderen nutzten den frühen Nachmittag für den Spaziergang. Der klassische Postkartenblick vom Südufer über den Gleinkersee zum Gasthof Seebauer bis hin zum aufragenden Sengsengebirge im Hintergrund faszinierte wie eh und je. Nach der Seerunde belohnten wir uns mit Kaffee, Eis oder einem Stück des selten angebotenen Kriecherlkuchens. Bei einer Wassertemperatur von stolzen 25 °C wagten sich einige von uns auch mehr oder weniger tief in den erfrischenden See.
Als wir schließlich die Heimreise antraten, empfing uns zu Hause wieder die drückende Hitze mit über 30 °C. Da wurde uns erst recht bewusst, wie gut gewählt und erfrischend unsere wunderschöne Roßleithen-Runde an diesem Sommertag war. -
Kegeln
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Achtung: Dieser Kegeltermin wurde seitens des Gasthauses abgesagt
Wegen eines Grillabends ist das Gasthaus am Nachmittag geschlossen
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Radausfahrt in das Mendlingtal
Abfahrt vom Aschacher Nahwärmeparkplatz war um 8:00 Uhr. Unsere Juli-Radtour führte uns ins wunderschöne Mendlingtal. Die Räder wurden bis Weyer mit dem Auto transportiert, von dort starteten wir unsere Tour.
Die Strecke führte uns über den Saurüssel nach Hollenstein, weiter vorbei am Flussbad Hollenstein nach Göstling und schließlich nach Lassing, wo das Mendlingtal beginnt. Beim Hammerherrenhaus legten wir unsere wohlverdiente Mittagseinkehr ein.
Gestärkt ging es anschließend weiter, vorbei an Rothschilds „Badewanne“ und etlichen alten Schmieden, zurück über Hollenstein nach Weyer. Aufgrund der großen Hitze gönnten wir uns zum Abschluss im Café Hohlrieder noch ein erfrischendes Eis, bevor wir die Heimreise antraten.
Insgesamt bewältigten wir 72 Kilometer und rund 860 Höhenmeter. -
Ausflug nach Mattsee im Salzburger Land mit Seenland-Schifffahrt und Porsche Erlebniswelt
Ursprünglich war für diesen Tag eine Fahrt nach Eging am See zur Pullman City mit der „American History Show“ vorgesehen. Da nun diese Show zum Ausflugstermin nicht mehr im Programm war, entschieden wir uns kurzfristig gemeinsam mit dem Busunternehmen für den Mattsee-Ausflug.
Das Wetter war anfangs noch durchwachsen, entwickelte sich aber besser als erwartet: Zunächst blieb es wolkig und kühl, später kam die Sonne heraus und es wurde angenehm warm. Die Abfahrt vom Nahwärmeparkplatz mit unseren 29 Ausflüglern erfolgte pünktlich um 7:30 Uhr. Über Sattledt, die A1, Eugendorf, Seekirchen und Obertrum erreichten wir nach etwa zwei Stunden Mattsee.
Dort konnte man entweder die Pfarrkirche St. Michael besichtigen oder gleich eine Konditorei aufsuchen. Die Kirche ist ein historisch bedeutender frühgotischer Bau mit barocker Ausstattung, deren Westturm erst im 18. Jahrhundert errichtet wurde und heute mit seinen 60 m als der „Goliath des Mattiggaues“ bekannt ist.
Um 10:30 Uhr startete am Mattsee die Seenlandschifffahrt. Mit dem Schiff „Seenland“ unternahmen wir eine gemütliche Rundfahrt, die durch den niedrigen Wasserstand zwar nicht über den Obertrumer See führte, aber dennoch für eine angenehme und unterhaltsame Fahrt sorgte. Der Bootsführer hatte neben Informationen auch einige Schmähs auf Lager, und Gusti durfte sogar kurz das Steuer übernehmen.
Nach der Rückkehr ging es direkt zum Mittagessen in den Stiftskeller. Dort war ein geschützter Gastgartenplatz reserviert. Leider gab es zum Kaffee keine Mehlspeisen mehr, weil diese vorbestellt hätten werden müssen. Danach blieb noch etwas Zeit, bevor wir das fahr(T)raum-Museum besuchten.
Das 2013 eröffnete fahr(T)raum ist eine Erlebniswelt rund um Ferdinand Porsche und die Geschichte der Mobilität. Unser Führer erklärte mit viel Begeisterung die Entwicklung des Automobilbaus und die ausgestellten Fahrzeuge. Besonders eindrucksvoll waren auch die Traktorsammlung und die historischen Flugzeuge.
Vor der Heimfahrt blieb noch etwas Freizeit am Marktplatz, ehe wir kurz nach 17:00 Uhr die Rückreise antraten. Gegen 19:00 Uhr kamen wir wieder am Ortsplatz an. Ein Teil der Ausflügler ließ den Tag anschließend noch gemütlich beim Kirchenwirt ausklingen.
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Kegeln
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Juliwanderung in Molln: Rinnende Mauer – Steyrschlucht - Flötzersteig
Die Juliwanderung führte uns diesmal nach Molln zur eindrucksvollen Kombination aus Rinnende Mauer, Steyrschlucht und Flötzersteig. Sie bot für alle etwas – von gemütlichen, nahezu ebenen Waldwegen bis hin zu anspruchsvolleren Steigen.
Die Abfahrt mit Fahrgemeinschaften vom Aschacher Nahwärmeparkplatz erfolgte wie öfters im Sommer um 8:00 Uhr. Treffpunkt für den Wanderstart war der Wanderparkplatz Gradau in Molln, von der Haunoldmühle kommend nach der Firma Bernegger.
Die Wetterprognose für den Wandertag war zunächst wenig vielversprechend. Nach den heißesten Junitagen der Messgeschichte war eine Regenfront mit Gewittern und anschließender Kaltfront durchgezogen. Umso erfreulicher war es, dass pünktlich zum Wandertag die Niederschläge aus der Prognose verschwanden und sich ein überraschend schöner sowie angenehm temperierter Wandertag entwickelte. Bei etwa 17 Grad am Morgen und zunehmend sonnigen Abschnitten herrschten ideale Bedingungen.
Wie mit dem „Wirt im Dorf“ vereinbart, hatten wir bereits am Wanderstart die Speisenauswahl für die Mittagseinkehr getroffen.
Zunächst wanderte unsere 24 Personen große Gruppe vom Parkplatz auf einer Forststraße in den Wald in Richtung Steyrfluss. Dort führte der Weg in einem Bogen vorerst zu einem besonderen Ziel, dem sogenannten „Waldgeist“ – einer in eine lebende Linde geschnitzten Figur, die jedoch keinen Geist, sondern einen Köhler darstellt.
Anschließend ging es entlang des Schacherwegs, der in diesem Abschnitt als Schotterweg ausgeführt ist, vorbei am Gelände der Firma Bernegger. Hier konnte der Wanderführer interessante Informationen zum geplanten Pumpspeicherprojekt vermitteln. Am Nordende der Bernegger-Kiesgrube führte der Weg wieder in den Wald.Vor dem Abstieg zur Rinnenden Mauer wurde zusammengewartet. Der Großteil der Gruppe entschied sich für den Abstecher am Steig hinunter zum Naturjuwel „Rinnende Mauer“. Die Rinnende Mauer beeindruckte mit ihren Traufquellen, die auf einer Länge von etwa 50 Metern auch kräftig sprudelten. Die dort hochalpine Pflanzenwelt sowie der feine Sprühregen hinterließen bleibenden Eindruck – Letzterer sorgte bei einigen auch für eine weitere Abkühlung.
Die Teilnehmer, die nicht zur Rinnenden Mauer abstiegen, gingen an der Schluchtoberkante weiter, während die übrigen ihnen nach ihrer Rückkehr folgten. Bald erreichten wir eine ehemalige Materialseilbahnstation, über die früher Milch und Rahm nach Leonstein sowie Waren in die Gegenrichtung transportiert wurden. Der weitere Weg entlang der Oberkante bot mehrere schöne Aussichtspunkte in die Steyrschlucht, und Bankerl luden zum Verweilen ein.
In weiterer Folge teilte sich die Gruppe. Die Teilnehmer der Kurzroute blieben auf dem Weg entlang der Oberkante und erreichten den Aussichtspunkt auf die Mündung der Krummen Steyrling in den Steyrfluss. Der Großteil folgte dann von dort den Wegweiser Richtung „Parkplatz Gradau“ und versäumte dadurch den reizvollen, ursprünglich geplanten Rückweg entlang der Schluchtoberkante der Krummen Steyrling.
Die Gruppe der anspruchsvolleren „Schluchtroute“ bog hingegen Richtung Zinkensteg ab. Hinweistafeln machten deutlich, dass es sich bei den folgenden Abschnitten um alpine Steige handelt, die Trittsicherheit erfordern. Bereits der Abstieg zeigte die Anforderungen dieses Weges. Unten angekommen wurden wir jedoch durch einen eindrucksvollen Schluchtweg entlang des Steyrflusses belohnt, der teilweise unter überhängenden Konglomeratwänden verlief.
Über den im Jahr 2020 erneuerten Zinkensteg gelangten wir auf das linke Ufer der Krummen Steyrling. Nach einer kurzen Rast bei der Einmündung führte der Weg weiter in den Flötzersteig. Dieser erwies sich rasch als anspruchsvoll, aber zugleich landschaftlich äußerst reizvoll. Der wildromantische Verlauf entlang der Krummen Steyrling beeindruckte alle Teilnehmer. Im Flussbett liegende Bäume unterstrichen den ursprünglichen Charakter dieses Nationalpark-Weges.
Historisch erinnert der Flötzersteig an die bis 1949 betriebene Holztrift in Molln. Im Wasser sind noch heute massive Holzbalken und Verankerungen der ehemaligen Klausen erkennbar, mit deren Hilfe das Holz aufgestaut und anschließend flussabwärts geschwemmt wurde.
Vorbei an den Klausenresten, an einer inzwischen etwas zugewachsenen Aussichtsplattform sowie an der Abzweigung zum Maultrommel-Hersteller Wimmer führte der Weg weiter Richtung Parkplatz Gradau. Am Ende der Schlucht passierten wir die Kläranlage Molln, die ihre vollbiologisch gereinigten Abwässer in die Krumme Steyrling einleitet.
Nach der Überquerung der Brücke über die Krumme Steyrling, vorbei am E-Werk II der Firma Piesslinger und einem kurzen Abschnitt entlang der L1327 erreichten wir schließlich wieder einen Wanderweg, der uns zurück zum Parkplatz führte, den wir kurz vor 12 Uhr erreichten.Anschließend fuhren auch die Letzten zur Mittagseinkehr zum „Wirt im Dorf“, wo bereits alles bestens vorbereitet war – ein überdachter und windgeschützter Gastgarten stand für uns bereit. Dank der Vorbestellung wurde das Essen rasch serviert, und bei Kaffee und Kuchen ließen wir diesen abwechslungsreichen und gelungenen Wandertag gemütlich ausklingen.
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Volkstanzen